AGUM-Tagung März 2017: Einladungen für Festakt und Tagungsteilnahme unterwegs …

Rechtzeitig vor Weihnachten und dem Jahreswechsel hat das AGUM-Sekretariat zusammen mit der Geschäftsführung der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald NRW das Festakt- und Tagungsprogramm und die zugehörigen Flyer fertiggestellt, Die entsprechenden Einladungen sind an die Festgäste und an potentielle Tagungsteilnehmerinnen und Teilnehmer – also überwiegend Mobilprojekte im In- und Ausland – versandt worden. Die Anmeldungen können also…

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BuFo-Bus des BUND Rhein-Sieg

(Bundes-) Land:
Nordrhein-Westfalen
Träger:
BUND Kreisgruppe Rhein-Sieg
Adresse:
Steinkreuzstraße 10/14
53757 St. Augustin
Telefon:
02241-1452000
Internet:
Ansprechpartner/in:
Dipl.-Ing. Achim Baumgartner (AKNW)

Infos zum Fahrzeug

Fahrzeugtyp:
Mercedes-Benz Lkw
Gewicht (t):
7,49
Führerscheinklasse:
C1
Anschaffungsjahr:
2014 (Baujahr 1992)
Motorleistung:
120 PS
Schadstoffklasse:
EURO 5
Arbeitsplätze innen:
28
Fachliche Ausstattung:
 
Besonderheiten:
 
Zielgruppe:
 
Einsatzgebiet:
 
Anforderungen Einsatzort:
 
Themenangebot:
 
Methoden:
 
Anmeldemodalitäten:
 
Eigenleistung:
 
 
  • BuFo Bus BUND Bildungsmobil
  • Ausstellungspräsentation
  • Jugendgruppe
  • Arbeit im Wagen
  • Aufbau Bonner Umweltmarkt
  • Pflanzenbestimmung
  • Pressekonferenz
  • Pressekonferenz im Fahrzeug
  • Vortrag im Bildungsbus

NAJU Münster Ökomobil Lastenfahrrad (leider Betrieb eingestellt)

(Bundes-) Land:
Nordrhein-Westfalen
Träger:
NABU Münster

Infos zum Fahrzeug

Fahrzeugtyp:
Lastenfahrrad (ohne Hilfsmotor)
Führerscheinklasse:
keine
Anschaffungsjahr:
1990
Motorleistung:
ca. 200W ;-)
Arbeitsplätze innen:
keine
Fachliche Ausstattung:
Mikroskope, Ferngläser, Handlupen, Sammelgläser, Laborwannen, Mikroskopierbecher, Pipetten, Pinzetten, Siebe, Bastelmaterialien, viele Bücher zum Laut und Leiselesen, Bestimmungsliteratur
Besonderheiten:
Lastenfahrrad, zusammengebaut aus einem SOO Long John Spezialfahrrad und einer Transportkiste (Eigenbau), Holzklapptische, Sonnenschirm, Abdeckplane
Zielgruppe:
Kinder und Jugendliche in ihrer Freizeit
Einsatzgebiet:
Münster
Einsatzzeit:
in den Sommermonaten
Anforderungen Einsatzort:
naturnah, mit Platz zum Spielen und Entdecken
Themenangebot:
Umwelt und Natur
Methoden:
Naturerlebnispädagogik, Basteln und Spielen, Erkundung von Lebensräumen, biologische Geländearbeit, Naturerfahrung
Kosten:
keine
Dauer eines Einsatzes:
mindestens 3 Stunden
Anmeldemodalitäten:
entfällt, da Betrieb leider eingestellt
Eigenleistung:
keine

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Bergisches Land (NRW) jetzt mit zweitem Mobil

Es gibt zwar immer wieder Projekte, die aus unterschiedlichen Gründen ihre Arbeit einstellen müssen (BOBI-Mobil in Berln/Brandenburg wegen fehlender Finanzierung, BUND-Mobil in Marburg wegen Altersschwäche des Fahrzeuges) Es entstehen aber auch immer wieder neue Fahrzeugprojekte, die die Landkarte der Mobilen Bildung für Nachhaltige Entwicklung bereichern. So geschehen in diesem Jahr im Bergischen Land Nordrhein-Westfalens, genauer…

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Bergisches Naturmobil Rhein-Berg

(Bundes-) Land:
Nordrhein-Westfalen
Träger:
Biologische Station Rhein-Berg
Adresse:
Kammerbroich 67
51503 Rösrath
Telefon:
02205-9498940
Fax:
02205-94989499
E-Mail:
Internet:
Ansprechpartner/in:
Bianca Jeske

Infos zum Fahrzeug

Fahrzeugtyp:
Ford Transit Custom
Gewicht (t):
3,5
Größe:
5,4 x 2,1 x 2,4
Führerscheinklasse:
B
Anschaffungsjahr:
2014
Schadstoffklasse:
Verordnung (EG) Nr. 715/2007 Euronorm-Abgasklasse 5b
Arbeitsplätze innen:
keine
Fachliche Ausstattung:
Sammelgefäße, Lupen, Fanggeräte, Bestimmungshilfen, Tische, Pavillon, Wasserchemiekoffer, Wathosen, Monitor, Zollstock, Ting, Spielmaterial, Binokulare, Pürckhauer, Kluppe u.v.m.
Besonderheiten:
Zusätzlich zur aufsichtspflichtigen Lehrkraft ist mindestens ein weiterer Betreuer (Lehrer, Eltern) über die Gesamtdauer der Veranstaltung mit einzuplanen.
Zielgruppe:
Schulen der Primarstufe und Sekundarstufe I
Maximale Gruppengröße:
36 Personen
Einsatzgebiet:
Rheinisch-Bergischer Kreis
Einsatzzeit:
Frühjahr bis Spätherbst (Themen: Wald, Wasser, Boden) Frühjahr bis einschließlich Mai (Grünland: Weide/Wiese)
Anforderungen Einsatzort:
Wir suchen einen geeigneten Einsatz- und Standort fußläufig in der Nähe der Schule
Themenangebot:
Wald, Grünland (Weide/Wiese), Boden, Wasser, Streuobst
Methoden:
hoher Technikeinsatz, Sinneswahrnehmung, Erforschen die Lebensräume, Naturerlebnisspiele, kompetenzfördernde Spiele
Kosten:
390,00 € für zwei Schulklassen und 295,00 € für eine Schulklasse
Dauer eines Einsatzes:
2 Zeitstunden/Schulklasse
Anmeldemodalitäten:
Online/Buchungsformular oder telefonisch/per Fax
Eigenleistung:
Während der gesamten Veranstaltung hat die Lehrkraft weiterhin die Aufsichtspflicht.

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Feuerwanze

Umwelt-Erlebnis-Mobil ‘Feuerwanze’ – Betrieb eingestellt

(Bundes-) Land:
Nordrhein-Westfalen
Träger:
Nadine Rattay
Adresse:
Heinrich-Kämpchen-Str. 2
44651 Herne
Telefon:
0177-2633474
E-Mail:
Internet:
Ansprechpartner/in:
Nadine Rattay

Infos zum Fahrzeug

Fahrzeugtyp:
Ford Transit/Tourneo Connect
Fachliche Ausstattung:
 
Besonderheiten:
 
Zielgruppe:
Kindergarten und Grundschule
Einsatzgebiet:
Nordrhein-Westfalen
Anforderungen Einsatzort:
 
Themenangebot:
Veranstaltungen, Ferienwochen, Kindergeburtstage, Stadt und Umweltfeste                                                                                                     Lebensräume: (Wald, Wiese, Gewässer und Boden), Holzwerkstatt: (Schnitzkurse, Brandmalerei usw.) Rückkehr der Wölfe, Schnecken Safari, Pflanzenfarben herstellen, Papierschöpfen, Natur GPS-Rallye, Filzen und vieles mehr....          
Methoden:
 
Anmeldemodalitäten:
 
Eigenleistung:
 

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Hier sind in Kürze Einzelheiten zur Arbeit mit dem Umwelt-Erlebnis-Mobil zu lesen…

LUMBRICUS – Der Umweltbus

(Bundes-) Land:
Nordrhein-Westfalen
Träger:
Natur- u. Umweltschutz-Akademie NRW (NUA) Land NRW
Adresse:
Siemensstraße 5
45659 Recklinghausen
Telefon:
+49(0)2361/305-0
Fax:
+49(0)2361/305-3340
E-Mail:
Internet:
Ansprechpartner/in:
Ottmar Hartwig, Regina von Oldenburg, Stefanie Horn

Infos zum Fahrzeug

Fahrzeugtyp:
IVECO Eurocargo 5 EEV bzw. 6
Gewicht (t):
7,49 t
Größe:
9 x 2,5 x 3,4
Führerscheinklasse:
C1
Anschaffungsjahr:
2013 bzw. 2014
Schadstoffklasse:
Euro 5 EEV bzw., Euro 6
Arbeitsplätze innen:
28
Fachliche Ausstattung:
 
Besonderheiten:
  • Energieautark durch Solaranlage zur Stromversorgung
  • Projektionsmöglichkeit makroskopischer Objekte (z.B. Insektenlarven, Brennnesseldrüsen,..) auf Großmonitor und Direktaufnahme dieser Bilder auf USB-Stick
  • Inklusion: Für Hörgeschädigte kann eine Reihe von speziell angepassten Unterrichtsmodulen angeboten werden. Rollstuhlfahrer können nach Absprache auf eine mobile Rampe zurück greifen und somit die Möglichkeiten im Innenraum der Fahrzeuge ebenfalls nutzen..
  • Nach Absprache können auch bilinguale Kurse (Englisch, Niederländisch,...) angeboten werden
Zielgruppe:
Schulen ab 5. Klasse (in den Schulferien auch vereinzelte OGS), Kommunen, Einrichtungen der Jugend- und Erwachsenenbildung sowie Landesdienststellen und Verbände mit entsprechender Zielsetzung im Umwelt- und Naturschutzbereich.
Maximale Gruppengröße:
28
Einsatzgebiet:
gesamtes Bundesland NRW; alle 2 Jahre Deutschsprachige Gemeinschaft Ostbelgien
Einsatzzeit:
Anfang März bis Mitte November
Anforderungen Einsatzort:
Das hängt vom Thema ab. Der Schulhof ist i.d.R. ein schlechter Standort wegen der vielen Störungen durch andere Schüler. Wanderparkplätze sind oftmals günstig. Wichtig ist, dass der Wagen nah am Untersuchungsgebiet steht, dort Ruhe herrscht (auch bei Lärmeinsätzen!) und wenig oder kein Verkehr (Sicherheit!) ist. Der Zugang muss mit dem Eigentümer geklärt werden.
Themenangebot:
  • Aquatische Ökosysteme (stehende und Fließ-Gewässer)
  • Boden/Wald
  • Tiere, Pflanzen, Landschaften - auch mit jahreszeitlichem Aspekt
  • Lärm (Begrifflichkeit, Erfassung, Kartierung, Bewertung, Vermeidung, Minderung, persönliche Betroffenheit)
Speziellere Themen können ggfs. abgesprochen werden.
Methoden:
Im Mittelpunkt steht praktisches Arbeiten. Für die Jüngeren oder auch Lernschwächeren liegt dabei der pädagogische Ansatz mehr in der Handlungs- und Erlebnisorientierung. Für Jugendliche und Erwachsene kommen tiefer gehende Wissensvermittlung, Transferleistungen und Präsentationsmethodik hinzu. Die Kurse orientieren sich an den 17 Nachhaltigkeitszielen (SDGs) der Vereinten Nationen
Kosten:
als Bildungsangebot des Landes in NRW kostenlos
Dauer eines Einsatzes:
mindestens 3 Zeitstunden
Anmeldemodalitäten:
Es gibt zwei Stichtage für die Anmeldung:
  • 30. November, wenn der Einsatz zwischen Mitte März und (in) den Sommerferien sein soll.
  • 30. April, wenn der Einsatz zwischen Sommerferien und Einsatzende Mitte November sein soll.
Alle Anfragen werden zunächst gesammelt (kein „Windhundverfahren“!) und dann regional gebündelt.  Information über genauen Termin dann zum Ende des 1. bzw. 2. Schul-Halbjahres.
Eigenleistung:
  • Auswahl eines geeigneten Standortes (ggfs. telefonische Beratung durch LUMBRICUS-Team)
  • Klärung der Eigentums- und Zugangsbedingungen (Naturschutzgebiet)
  • Information der Teilnehmenden über Mitnahme müllfreier Verpflegung, Gummistiefel bei Wasserthemen, angepasste Kleidung
  • Klärung von Fotorechten (wer darf aufs Bild?) mit namentlicher Einverständniserklärung
  • Einladung an lokale Presse/Medien

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Die beiden LUMBRICUS-Umweltbusse stellen sich vor:

Was bedeutet LUMBRICUS?
LUMBRICUS (terrestris) ist die wissenschaftliche Bezeichnung für einen Regenwurm

Wer kann den LUMBRICUS anfordern?
Schulen ab 5. Klasse (in den Schulferien auch vereinzelte OGS), Kommunen, Einrichtungen der Jugend- und Erwachsenenbildung sowie Landesdienststellen und Verbände mit entsprechender Zielsetzung im Umwelt- und Naturschutzbereich.

Welche Vorlaufzeit besteht bei der Anmeldung?
Es gibt zwei Stichtage für die Ameldung:
30. November: Der Einsatz soll zwischen Mitte März und (in) den Sommerferien sein.
30. April: Der Einsatz soll zwischen Sommerferien und Einsatzende Mitte November sein.

Alle Anfragen werden zunächst gesammelt (kein „Windhundverfahren“!) und dann regional gebündelt.  Sie erhalten dann den genauen Termin zum Ende des 1. bzw. 2. Schul-Halbjahres.

Was kostet ein Einsatz?
Der Einsatz ist in NRW kostenlos

Wie groß kann die Gruppe sein?
Im LUMBRICUS gibt es 28 allerdings recht schmale Sitzplätze. Bei jüngerenn Kindern sind 28 Teilnehmer kein Problem, bei älteren wird es eng…. Wenn Sie eine noch größere Gruppe haben, müssen Sie einen Teil anders versorgen (Förster, redaktionelle Aufgaben/”Pressegruppe”, Recherche, Arbeiten in der Schule, …)

Welche Chance besteht, den LUMBRICUS zu bekommen?
Mit den beiden Bussen müssen alle weiterführenden Schulen und andere Gruppen landesweit versorgt werden. Daher kann eine Schule i.d.R. nur einmal im Jahr einen Termin bekommen. Wird der LUMBRICUS zum ersten Mal angefordert, so hat diese Anfrage Vorrang.

Ich habe mehrere Parallelklassen/-kurse. Kann ich für alle einen Termin bekommen?
Das wird schwierig bis unmöglich. Da aber i.d.R. eine umfangreiche Dokumention der Ergebnisse erstellt wird, kann diese auch in Parallelgruppen verwendet werden..

Wie lang dauert ein Einsatz?
Selbst entdecken, analysieren und dokumenttieren, präsentieren und zusammenführen der Ergebnisse dauert! Man sollte also mindestens 3 Zeitstunden einplanen. Oft  wird es auch deutlich länger…

Wann kann es los gehen?
Da der LUMBRICUS anreisen und vorbereitet werden muss, beginnt die Veranstaltung i.d.R. nicht vor 9 Uhr.

Kann man im LUMBRICUS mitfahren?
Nein, Anreise und Transport müssen Sie selbst organisieren.

Kann ich einen Wunschtermin vorgeben?
Ja, das ist möglich. Es besteht aber eine größere Chance, einen Einsatz zu bekommen, wenn die Vorgaben möglichst gering sind. Wichtig ist, dass Ausschlusstermine (Klassenfahrten, Praktika, Konferenztage, …) von vorneherein angegeben werden.

Wie kann ich den LUMBRICUS bestellen?
Am besten über die Internet-Anforderungsseite (Link!). Aber auch in jeder anderen schriftlichen Form…

Fährt der LUMBRICUS das ganze Jahr?
Nein, die Einsatzzeit ist vom 15. März bis 15 November

Welche Themen bietet der LUMBRICUS?
Schwerpunktthemen sind

  • Wasser (stehende und Fließ-Gewässer)
  • Boden/Wald
  • Lärm

Speziellere Themen können ggfs. abgesprochen werden.

Wo sollte der LUMBRICUS am besten stehen?
Das hängt vom Thema ab. Der Schulhof ist i.d.R. ein schlechter Standort wegen der vielen Störungen durch andere Schüler. Wanderparkplätze sind oftmals günstig. Wichtig ist, dass der Wagen nah am Untersuchungsgebiet steht, dort Ruhe herrscht (auch bei Lärmeinsätzen!) und wenig oder kein Verkehr (Sicherheit!) ist.
Der Zugang muss mit dem Eigentümer geklärt werden.

Was muss ich als Veranstalter/Anforderer sonst noch beachten?
Die Presse interessiert sich oft für die Einsätze und sollte daher vorab informiert werden.
Soll die Arbeit in oder an einem Naturschutzgebiet stattfinden, sollte dies mit der Unteren Landschaftbehörde abgestimmt werden.

Was ist bei schlechtem Wetter?
Der LUMBRICUS arbeitet bei jedem Wetter (außer Sturm und Unwetterwarnungen). Wetterfeste Kleidung und müllfreier Proviant ist daher angesagt.

Krötenmobil

(Bundes-) Land:
Nordrhein-Westfalen
Träger:
Natur unterwegs e.V.
Adresse:
Schachselstraße 3
49492 Westerkappeln
Telefon:
05404/ 918 684
Fax:
11111
E-Mail:
Internet:
Ansprechpartner/in:
Dr. Karl-Robert Wolf, Björg Dewert

Infos zum Fahrzeug

Fahrzeugtyp:
Bauwagenanhänger

Bildergalerie

 

Kurzdarstellung des Projektes:

Das Krötenmobil

Wo das Krötenmobil auftaucht, entsteht Neugierde, die Triebfeder natürlichen Lernens.

Die Amphibien haben als raffinierte Lebenskünstler etliche Jahrmillionen der Erdgeschichte gemeistert. Heute sind alle heimischen Arten bedroht und gesetzlich geschützt. Aufgrund der uns erteilten Ausnahmegenehmigung können Sie diese Tiere unter sachkundiger und liebevoller Anleitung beobachten und anfassen. Neben interessanten Informationen werden auch Tipps für den Umgang mit Amphibien sowie für deren Schutz anschaulich vermittelt. Hochwertige Lehrmaterialien wie naturgetreue Modelle der heimischen Arten, Präparate, Schaubilder, Ton- und Bildträger sowie Spielmaterialien kommen je nach Zielgruppe zum Einsatz. Im Mittelpunkt steht immer die unmittelbare Begegnung mit den Tieren.

Das Krötenmobil kommt zu Ihnen!

Aktiv sind wir vor allem  im Stadt- und Landkreisgebiet Osnabrück, im Kreis Steinfurt sowie im Emsland. Dabei handelt es sich um halb- oder ganztägige Veranstaltungen an Schulen, Kindertageseinrichtungen, auf Festen etc. Inhalte und Didaktik der Veranstaltungen orientieren sich an der jeweiligen Zielgruppe.

Wie alles anfing …

Nach langjährigen Forschungsarbeiten zu Amphibien hatte Dr. Karl-Robert Wolf in Zusammenarbeit mit der Stadt Osnabrück 1994 die Idee einer bürgernahen Öffentlichkeitsarbeit für den Amphibienschutz mit dem Krötenmobil. Die Künstlerin Angelika Walter schmückte dazu das ehemalige Forschungslabor samt Zugmaschine mit detailgetreuen Bildern von Kröte, Frosch & Co. Die Krötenmobilveranstaltungen werden seit 1999 in Personalunion vom eigens gegründeten Verein Natur unterwegs e.V. angeboten.

Das Krötenmobil in Schulen und Kindertagesstätten

Das Krötenmobil kommt zu Ihnen. In je 45 – 120 Minuten begegnen die einzelnen Klassen/Gruppen den heimischen Amphibien. Das Krötenmobil erregt Aufsehen. Und die lebenden Tiere begeistern immer wieder Groß und Klein. Sie werden vom Team liebevoll und fachgerecht vorgestellt. Das Team hilft Ängste und Vorurteile gegenüber dieser Tiergruppe abzubauen. Einfache Möglichkeiten zum Schutz der Amphibien im Alltag werden vermittelt. Neugierige Fragen sind stets willkommen. Die Amphibienarten werden anhand lebender Tiere und/oder detailgetreu bemalter Modelle (Maßstab 1:1) der Firma Somso Plast vorgestellt. Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt darauf, den SchülerInnen die Möglichkeit zu bieten, eine positive Beziehung zu den lebenden Tieren aufzubauen.

Es sind verschiedenste inhaltliche Schwerpunkte nach Absprache vom Kindergarten bis zum Leistungskurs Biologie möglich. Es werden verschiedene Aktivitäten angeboten, wie z.B.:

  • Die direkte Begegnung mit den Amphibien durch sinnliche Erfahrungen wie das „Fühlen/Tasten“, aber auch das „Beobachten“ von Verhaltensweisen das „Hören“ der Amphibienstimmen per CD interessante Fakten aus der Welt der Amphibien werden vermittelt
  • Inhalte zur Biologie und Ökologie, Aspekte der Gefährdung sowie mögliche Schutzmaßnahmen werden interaktiv mit den SchülerInnen erarbeitet.

Die Aktion Mensch förderte in 2005 das Projekt „Werte des Lebendigen“ mit dem Krötenmobil. Es ist beeindruckend die Zärtlichkeit von Kindern und Jugendlichen gegenüber Erdkröten zu erleben, die im Alltag eher eine raue Schale und wenig Einfühlungsvermögen zeigen. In 2007 wurde eine Hausarbeit im Rahmen des Referendariats Lehramt für Gymnasien und Gesamtschule im Fach Biologie über die Bildungsarbeit mit dem Krötenmobil am Beispiel der Gesamtschule Ahlen geschrieben. Es stellte sich heraus, dass die Schüler bleibende Erinnerungen haben und dass neben Wissen auch Einstellungen vermittelt wurden. Kaulquappen beobachten

Naturschutz

Alle heimischen Amphibien stehen unter Naturschutz. Da sie mittlerweile leider insgesamt stark gefährdet sind, stehen sie zusätzlich unter Artenschutz. Es ist verboten, sie zu fangen, sie zu stören, ihrem Lebensraum zu entnehmen oder sie andernorts auszusetzen. Das gilt auch für Tiere aus dem Gartenteich, denn diese gehören ebenso nur sich selbst. Also ist auch die Entnahme von Froschlaich aus einem Teich verboten – selbst wenn man damit veranschaulichen möchte, wie die faszinierende Metamorphose der Kaulquappen von statten geht.

Vor ein paar Jahren traf ich an einem Teich einige Grundschüler mit einem Eimer. Auf Nachfrage erfuhr ich, dass sie von ihrer Lehrerin den Auftrag erhalten hatten Froscheier mit zur Schule zu bringen. Im Eimer befand sich ein kompletter Grasfrosch-Laichballen … Leider ist der unbedarfte Umgang mit Froschlaich und Kaulquappen noch weit verbreitet. Andererseits gibt es kaum etwas Faszinierenderes, als den Kaulquappen bei ihrer Verwandlung zuzuschauen. Wir haben gegenüber der heimischen Tierwelt eine große Verantwortung. Und gerade als Pädagogen und Erzieher sind wir wichtige Vorbilder für die Kinder. Am besten legt man also auf dem eigenen Gelände einen kleinen Teich an und wartet bis die Frösche von selbst einziehen. Das kann je nach Lage ein paar Jahre dauern. Oder man macht im Frühjahr regelmäßig z.B. wöchentlich Ausflüge zu einem nahegelegenen Teich, an dem die Kinder die Kaulquappen in ihrem natürlichen Umfeld erleben können. Häufig findet man auch gleichzeitig Quappen in verschiedenen Entwicklungsstadien und eventuell von verschiedenen Arten.

Findet man Froschlaich oder Kaulquappen in einem fast ausgetrockneten Tümpel, Graben oder in einer Pfütze gilt Folgendes: Die Tiere können einige Tage im Schlamm überleben. Sollte aber die weitere Austrocknung des Gewässerbereiches unabwendbar sein, dann können die Quappen und Eier in ein benachbartes möglichst ähnlich geartetes Gewässer umgesetzt werden. In Ausnahmefällen kann die Untere Naturschutzbehörde eine Ausnahmegenehmigung für die temporäre Hälterung erteilen. Dann werden die Kaulquappen spätestens, wenn die Vorderbeine wachsen, wieder in ihr Ursprungsgewässer gebracht. Einfach im Flachwasserbereich vorsichtig aus dem Transportbehälter schwimmen lassen. Wichtig, dass die Kinder dabei sind und ganz klar vermittelt bekommen, dass die kleinen Gäste nun wieder in ihr Zuhause zurückkehren.

Weitere Anregungen finden Sie auf der überhaupt sehr informativen Internetseite www.kaulquappe.de

Merh Infos zum Krötenmobil unter www.natur-unterwegs.de

WaldMobil der SDW-NRW

(Bundes-) Land:
Nordrhein-Westfalen
Träger:
Schutzgemeinschaft Deutscher Wald NRW
Adresse:
Baroper Bergstr. 6
46117 Dortmund
Telefon:
0172/6566785
E-Mail:
Internet:
Ansprechpartner/in:
Andrea Hirsch

Infos zum Fahrzeug

Fahrzeugtyp:
Iveco
Gewicht (t):
3,2
Größe:
5,401 x 2,00 x 2,64
Führerscheinklasse:
C1
Anschaffungsjahr:
2010 - Baujahr 2006
Motorleistung:
92
Schadstoffklasse:
Grüne Plakette
Arbeitsplätze innen:
keine
Fachliche Ausstattung:
Binokulare, Becherlupen, Bestimmungshilfen,...
Besonderheiten:
kein Stromanschluss erforderlich
Zielgruppe:
Grundsätzlich können alle interessierten Personengruppen das Waldmobil buchen. In erster Linie richtet sich das Programmangebot an Schulklassen und Kindergärten. Durch seine fächerübergreifende, erlebnis- und handlungsorientierte Arbeitsweise entspricht das Waldmobil den Anforderungen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Das Themenangebot kann gut auf die Schulart und Klassenstufe abgestimmt und der Waldmobil-Tag somit optimal in den laufenden Unterricht integriert werden. Die Dauer der Veranstaltung erfolgt nach Absprache, in der Regel sind es 2 bis 4 Stunden.
  • Kindergärten
  • Grundschulen
  • weiterführende Schulen
  • Berufskollegs
  • Lehrerfortbildungen
  • Vereine
  • Betriebe
  • Senioren
  • Kindergeburtstage
Maximale Gruppengröße:
nach Absprache
Einsatzgebiet:
NRW, Schwerpunkt Dortmund und Umgebung
Einsatzzeit:
ganzjährig
Anforderungen Einsatzort:
Aufgrund seiner Mobilität ist das Waldmobil überall dort einsetzbar, wo es Wald gibt. Für die Kinder entfällt so der zeitraubende Anfahrtsweg  zu einer stationären Bildungseinrichtung. Außerdem erleben die Kinder "ihren Wald"in der vertrauten Umgebung und lernen ihn gleichzeitig aus einem anderen Blickwinkel kennen. Die Einsatzmöglichkeiten des Waldmobils sind allumfassend - vom Vorschulalter über die Grund- und weiterführenden Schulen bis hin zu Lehrerfortbildungen oder Schul- und Umweltfesten
Themenangebot:
Das Programm wird im Vorfeld mit der zertifizierten Waldlehrerin abgesprochen. Die Themen und Inhalte der Waldaktion sind kombinierbar und werden individuell auf das Alter, die Voraussetzungen vor Ort und die  Wünsche der Teilnehmer ausgerichtet.
  • Waldaktionen zu den verschiedenen Jahreszeiten
  • Bäume und Pflanzen des Waldes
  • Tiere des Wald
  • Der Wolf
  • Gewässeruntersuchungen
  • Bodenuntersuchungen
  • Ökologie des Waldes
  • Märchen und Mythen
  • Werken im Wald
  • Malen mit Pflanzenfarben
  • Schäumende Träume: Herstellung von Seife, Shampoo, Badebomben
  • GPS Touren
  • Kochen mit Wildkräutern (auf dem Feuer oder auf dem Herd)
  • Wellness aus der Natur – was Großmutter noch wusste
  • Aktionen rund ums Feuer
  • Rund um den Bauernhof
  • Teamtraining und Sozialkompetenztraining
  • Waldcamps mehrtägig
  • Einführung in das Wildnis Training
  • Nacht- und Vollmondwanderungen mit und ohne Taschenlampe
  • Besondere Aktionen wie Spuknacht oder Lichterreisen, Krimiinszenierung
  • Kindergeburtstage: Detektive, Piraten, Räuber, Elfen- und Feen, Agenten, Naturforscher usw.
Methoden:
Die zertifizierte Waldlehrerin besucht die Teilnehmer vor Ort. Sie geht mit ihnen in den ihnen bekannten heimatlichen Wald. Durch die dort durchgeführten Waldaktionen lernen die Teilnehmer „ihren Wald“ aus verschiedenen Blickwinkeln neu kennen. Durch spielerische Metho­den, eigene Forschertätigkeit und unmittelbares Erleben im Lebensraum Wald werden die Sinne geschärft, die Artenkenntnis erweitert, das Wissen um ökologische Zusammenhänge vertieft, Spaß in der Gruppe und Freude beim Aufenthalt in der Natur vermittelt. Die Teilnehmer erleben dabei viele überraschende Momente und Aha-Erlebnisse, die eine nachhaltige Wirkung haben. Der  verantwortungsbewusste Umgang mit der Natur und ihre nachhaltige Nutzung werden thematisiert und reflektiert und so in ihrem Bewusstsein neu verankert. Dabei wird der Bogen  von lokalen Gegebenheiten auf globale Ereignisse geschlagen. Jeder Teilnehmer sollte erkennen, dass er wie jeder andere Mensch ein wichtiges Glied in dem Netzwerk der verantwortungsvollen Bürger weltweit ist. Es werden Methoden aus der Erlebnispädagogik, Kräuterpädagogik, der Naturpädagogik und der Theaterpädagogik eingesetzt. Sie sollen im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung durch Perspektivenwechsel, Nachahmung, Wahrnehmungsschulung, selbstentdeckendes und handlungsorientiertes Lernen usw. die Gestaltungs­kompetenzen nach de Haan fördern. Es werden ökologische, ökonomische, soziale und kulturelle Dimensionen in wechselnder Gewichtung angesprochen.
Kosten:
125 Euro für 3 Stunden, 200 Euro für 6 Stunden zzgl. MWST und Fahrtkosten (0,50 Euro pro Kilometer)
Dauer eines Einsatzes:
3 Stunden bis mehrtägig
Anmeldemodalitäten:
Per Mail oder Telefon bei Andrea Hirsch oder der SDW
Eigenleistung:
Im Waldmobil sind alle Materialien vorhanden, die zum Forschen, Basteln und Werken mit Naturmaterialien, Kochen am Feuer oder für das Teamtraining benötigt werden. Nach Absprache mit den Gruppen werden noch weitere Materialien, z. B. Nahrungsmittel mitgebracht und mit ihnen abgerechnet. Die Aufsichtspflicht verbleibt bei der jeweiligen Gruppenleitung.

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