Fischmobil mit neuem Personal

Katharina Morawetz, jetzt Würfele, hatte fachkundig für die Ausstattung des Fischmobils „Fisch on tour“ des Landesfischereiverbandes Baden-Württemberg gesorgt, wobei die AGUM gern beratend zur Seite gestanden hat. Auch das erste Einsatzjahr ist erfolgreich vorbei. Aus erfreulichem Grund wurde jetzt allerdings eine Nachfolge erforderlich, die in dem Biologen und Ökologen Ruben van Treeck gefunden wurde. Ruben…

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Planaria II

(Bundes-) Land:
Sachsen
Träger:
Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt
Adresse:
Riesaer Str. 7
01129 Dresden
Telefon:
0351/81416-608
Fax:
0351/81416-666
E-Mail:
Internet:
Ansprechpartner/in:
Susanne Brenner

Infos zum Fahrzeug

Fahrzeugtyp:
Mercedes Sprinter (Fahrgestell mit Kofferaufbau)
Gewicht (t):
3,5
Größe:
6,15 m (L) x 2,35 m (B) x 2,85 m (H)
Führerscheinklasse:
B
Anschaffungsjahr:
2017
Motorleistung:
120 kW
Schadstoffklasse:
EURO VI
Fachliche Ausstattung:
Wasser-Schnelltests, Bohrstock für Bodenanalysen, verschiedene Bodenanalysesets, Schallpegelmessgeräte, Ohrmodell, mobile Windmessgeräte, Hygrometer, Thermometer, Endoskop, Stereolupen, Mikroprojektionsanlage (Mikroskop mit Farbkamera und Großbildschirm), Laptop, Tablet-PCs, separate Digitalkamera, Kleinmaterial für Analysen, Schreib- und Bastelmaterial, Umweltspiele, Bestimmungsliteratur
Besonderheiten:
Photovoltaikanlage zur Stromversorgung
Zielgruppe:
Schüler der Klassen 3-12, Multiplikatoren, Öffentlichkeit
Maximale Gruppengröße:
16
Einsatzgebiet:
Sachsen
Einsatzzeit:
ganzjährig
Anforderungen Einsatzort:
befahrbarer Untergrund, Platz zum Aufstellen von Campingtischen
Themenangebot:
•Lebensraum Boden •Lebensraum Wald •Lebensraum Wiese •Lebensraum Hecke •Lebensraum Fließgewässser •Lebensraum Standgewässer •Wirbellose in ihren Lebensräumen •Lärm •Papier
Methoden:
Naturerlebnispädagogik, experimentelles Arbeiten und Protokollieren, Mikroskopieren, Umweltanalytik mit Schnelltests, biologische Geländearbeit, Dokumentation der Ergebnisse mit Laptop, Tablet und Digitalkamera; Bestimmungsübungen mit Apps und Bestimmungsliteratur
Kosten:
im Rahmen des Unterrichts kostenfrei
Dauer eines Einsatzes:
mindestens 3 Zeitstunden
Anmeldemodalitäten:
Eigenleistung:
Kopien der Arbeitsblätter erstellen, Vor- und Nachbereitung der Veranstaltung, Einholen der Genehmigung für den Stellplatz, Zusendung einer Anfahrtsskizze bzw. navitauglicher Angaben zum Standort

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So arbeiten die Umweltmobile PLANARIA der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt

Natur und Umwelt entdecken und erkunden heißt, unterwegs zu sein, in Wäldern, an Wiesen, Seen und Flüssen, in Schulgärten oder in der Stadt. In jedem Bereich bieten sich für Schüler und Lehrer jeweils spezielle Möglichkeiten des Entdeckens und Experimentierens. Die  pädagogisch und naturwissenschaftlich qualifizierten  Mitarbeiter der sächsischen Umweltmobile stehen Ihnen dabei unterstützend zur Seite.

Die Umweltmobile bieten Umweltbildungsarbeit im Sinne von Bildung für nachhaltige Entwicklung im gesamten Freistaat Sachsen an. Unser Ziel ist es, mit den Schülern die Natur zu erleben, zu erforschen und zu beobachten, ökologischen Zusammenhänge zu verstehen und zum konkreten Handeln anzuregen.

Die Umweltmobile sind Laborfahrzeuge mit modernen Möglichkeiten für experimentelles Arbeiten im Freien, Präsentation (Mikroprojektionsanlage mit Großbildschirm) und Dokumentation (Notebook, Tablet-PCs).

Unsere Zielgruppen sind Schüler aller Jahrgangsstufen sowie Multiplikatoren wie z.B. Pädagogen, Erzieher, Referendare, FÖJ-ler, Umweltbildner, Vertreter der Kinder- und Jugendarbeit.

Das Waldmobil – Evangelische Stiftung Pflege Schönau

(Bundes-) Land:
Baden-Württemberg
Träger:
Evangelische Stiftung Pflege Schönau
Adresse:
Oberer Mühlenweg 19
74821 Mosbach
E-Mail:
Internet:
Ansprechpartner/in:
Stefan Ellwanger

Infos zum Fahrzeug

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Neu-Ulmer Ökomobil

(Bundes-) Land:
Bayern
Träger:
Gerlenhofener Arbeitskreis Umweltschutz (GAU) - Schutzgemeinschaft für den Neu-Ulmer Lebensraum
Adresse:
Hausener Str. 28
89233 89233 Neu-Ulm
Internet:

Infos zum Fahrzeug

Fahrzeugtyp:
Anhänger

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Fischmobil „Fisch on Tour“

(Bundes-) Land:
Baden-Württemberg
Träger:
Landesfischereiverband Baden-Württemberg e.V.
Adresse:
Goethestraße 9
70174 Stuttgart
Telefon:
0711 / 252 947 52
Fax:
0711 / 252 947 99
E-Mail:
Internet:
Ansprechpartner/in:
Anna Dewert

Infos zum Fahrzeug

Fahrzeugtyp:
Sprinter Kastenwagen 316 CDI
Gewicht (t):
< 3,5 Tonnen
Größe:
5,91 x 2,43 x 3,05
Führerscheinklasse:
B
Anschaffungsjahr:
2014
Motorleistung:
120 kW
Schadstoffklasse:
Euro 5b+
Arbeitsplätze innen:
keine, aber Tische und Stühle für draußen.
Fachliche Ausstattung:

Bestimmungsliteratur (Bücher, dichotome Schlüssel), Binokulare, Instrumente zur Messung physikalischer und chemischer Wasserparameter, Kameramikroskop + Großbildschirm, Fisch- und Krebspräparate, Fischhäute, Fischhälter, Aquarium, wasserdichte Kameras, Computer mit Internetanschluss.

Besonderheiten:

Eigene Stromerzeugung durch Photovoltaikmodule auf dem Dach

Zielgruppe:

Kinder und Jugendliche

Maximale Gruppengröße:
30 Teilnehmer pro Veranstaltung
Einsatzgebiet:

Seen und Fließgewässer in ganz Baden-Württemberg

Einsatzzeit:
in den wärmeren Monaten
Anforderungen Einsatzort:

Erreichbar mit einem Allradfahrzeug, direkter Zugang zum Wasser, genug Platz für das Auto, Tische und Stühle und teilnehmende Menschen.

Themenangebot:
  • Fische: Wie ist deren Körper aufgebaut?
  • Fische: Woran erkennen wir die verschiedenen Arten?
  • Bäche und Flüsse: Wie wird die Gewässerqualität untersucht?
  • Teiche, Tümpel und Seen: Wie hängt das Leben im Gewässer zusammen?
  • Leben im Wasser: Was entdecken wir und wie können wir es schützen?
Methoden:

Entnahme und Analyse von Gewässerproben, Gewässergütebestimmung nach dem Saprobiensystem, Suche und Bestimmung von Tieren und Pflanzen, Präsentationen und Demonstrationen, Experimente, Anschauung an Modellen und Präparaten, Malen & Zeichnen, Spiele.

Kosten:
das Angebot ist kostenlos
Dauer eines Einsatzes:
3-4 Zeitstunden
Anmeldemodalitäten:

den ausgefüllten Anmeldebogen bitte per Post, Mail oder Fax an die Projektleitung schicken.

Eigenleistung:

Vesper, geeignete Kleidung und/oder Wechselklamotten, Betreuung der Kinder.

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Bergisches Land (NRW) jetzt mit zweitem Mobil

Es gibt zwar immer wieder Projekte, die aus unterschiedlichen Gründen ihre Arbeit einstellen müssen (BOBI-Mobil in Berln/Brandenburg wegen fehlender Finanzierung, BUND-Mobil in Marburg wegen Altersschwäche des Fahrzeuges) Es entstehen aber auch immer wieder neue Fahrzeugprojekte, die die Landkarte der Mobilen Bildung für Nachhaltige Entwicklung bereichern. So geschehen in diesem Jahr im Bergischen Land Nordrhein-Westfalens, genauer…

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Bergisches Naturmobil Rhein-Berg

(Bundes-) Land:
Nordrhein-Westfalen
Träger:
Biologische Station Rhein-Berg
Adresse:
Kammerbroich 67
51503 Rösrath
Telefon:
02205-9498940
Fax:
02205-94989499
E-Mail:
Internet:
Ansprechpartner/in:
Bianca Jeske

Infos zum Fahrzeug

Fahrzeugtyp:
Ford Transit Custom
Gewicht (t):
3,5
Größe:
5,4 x 2,1 x 2,4
Führerscheinklasse:
B
Anschaffungsjahr:
2014
Schadstoffklasse:
Verordnung (EG) Nr. 715/2007 Euronorm-Abgasklasse 5b
Arbeitsplätze innen:
keine
Fachliche Ausstattung:
Sammelgefäße, Lupen, Fanggeräte, Bestimmungshilfen, Tische, Pavillon, Wasserchemiekoffer, Wathosen, Monitor, Zollstock, Ting, Spielmaterial, Binokulare, Pürckhauer, Kluppe u.v.m.
Besonderheiten:
Zusätzlich zur aufsichtspflichtigen Lehrkraft ist mindestens ein weiterer Betreuer (Lehrer, Eltern) über die Gesamtdauer der Veranstaltung mit einzuplanen.
Zielgruppe:
Schulen der Primarstufe und Sekundarstufe I
Maximale Gruppengröße:
36 Personen
Einsatzgebiet:
Rheinisch-Bergischer Kreis
Einsatzzeit:
Frühjahr bis Spätherbst (Themen: Wald, Wasser, Boden) Frühjahr bis einschließlich Mai (Grünland: Weide/Wiese)
Anforderungen Einsatzort:
Wir suchen einen geeigneten Einsatz- und Standort fußläufig in der Nähe der Schule
Themenangebot:
Wald, Grünland (Weide/Wiese), Boden, Wasser, Streuobst
Methoden:
hoher Technikeinsatz, Sinneswahrnehmung, Erforschen die Lebensräume, Naturerlebnisspiele, kompetenzfördernde Spiele
Kosten:
390,00 € für zwei Schulklassen und 295,00 € für eine Schulklasse
Dauer eines Einsatzes:
2 Zeitstunden/Schulklasse
Anmeldemodalitäten:
Online/Buchungsformular oder telefonisch/per Fax
Eigenleistung:
Während der gesamten Veranstaltung hat die Lehrkraft weiterhin die Aufsichtspflicht.

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Klimobil

(Bundes-) Land:
Bayern
Adresse:

97070 Würzburg
E-Mail:
Internet:
Ansprechpartner/in:
Vera Bellenhaus

Infos zum Fahrzeug

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Klimobil

(Bundes-) Land:
Bayern
Träger:
Jugend-Umweltstation KjG-Haus Schonungen
Adresse:

97070 Würzburg
Telefon:
0931/386 63 162
E-Mail:
Internet:
Ansprechpartner/in:
Vera Bellenhaus

Infos zum Fahrzeug

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Forschermobil Biolab – IGS Mühlenberg

(Bundes-) Land:
Niedersachsen
Träger:
IGS Mühlenberg
Adresse:
Mühlenberger Markt 1
30457 HAnnover
Telefon:
0511 - 168 49511 (Tel)
Fax:
0511 - 168 49518 (Fax)
E-Mail:
Internet:
Ansprechpartner/in:
Matthias Grützmacher

Infos zum Fahrzeug

Fahrzeugtyp:
Anhänger
Motorleistung:
entfällt
Schadstoffklasse:
entfällt
Arbeitsplätze innen:
24

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Mühlenberg. „Ich glaube, jede Einrichtung braucht so einen Verrückten“, sagt Schulleiter Michael Bax bei der Einweihungsfeier des neuen BioLAB-Forschungsmobils der IGS Mühlenberg. Es ist anerkennend gemeint. Er lächelt dem „Verrückten“ zu – Matthias Grützmacher. Rund sieben Jahre hat der Biologie- und Musiklehrer daran gearbeitet, sein Projekt BioLAB zu verwirklichen.

Das Ergebnis konnten Schüler, Lehrer und Eltern vor wenigen Tagen zum ersten Mal auf dem Schulhof der IGS bestaunen: Ein nagelneuer Marktanhänger, umfunktioniert zum Umweltmobil. Im Wagen ist genug Platz für die unterschiedlichsten Forschungsgeräte wie Mikroskope, Wasserthermometer und Spektive, sogar Schlauchboote sind hier untergebracht. Die Gegenstände hat Grützmacher zuvor in seinem alten Fahrradanhänger transportiert. Das konnte auf unwegsamem Gelände mitunter ganz schön mühsam sein.

Der 45-Jährige hält nicht viel von trockenem Theorieunterricht aus den Schulbüchern. Seine Klassen sollen raus in die Natur und Wald-, Moor- oder Seegebiete selbst erkunden. Grützmacher schwört auf das sogenannte „inquiry learning“, aktives, forschendes Lernen also. „Ich will den Biounterricht für meine Schüler interessanter gestalten, indem sie eigene Experimente durchführen“, erklärt er. „Mit Biologie infizieren“, möchte er sie. Man glaubt dem hochmotivierten Lehrer, dass er es ehrlich meint.

In den vergangenen Jahren stellte Grützmacher sein Projekt bei unterschiedlichen Siftungen und Instituten vor, um Sponsoren für BioLAB zu gewinnen. Die Sparkasse Hannover und die Stiftung Veolia konnte er überzeugen. Erstere spendete 15000 Euro, Veolia 10000 Euro. Die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung gab sogar 30000 Euro dazu. Auch die Schüler halfen fleißig mit und sammelten 4000 Euro Spendengeld. Insgesamt kamen so 70000 Euro zusammen. „Bei den Gesamtkosten für BioLAB bewegen wir uns aber weit über 100000 Euro“, sagt Schulleiter Bax.

Doch der Aufwand hat sich gelohnt: Das Forschungsmobil ist mit einer Bustoilette, LED-Beleuchtung und sechs Laptopplätzen ausgestattet. Die Stromversorgung erfolgt über Solarenergie. Die Sonnenkollektoren werden in den nächsten Tagen auf dem aufklappbaren Dach des Anhängers angebracht. Die Konstruktion und Ausstattung des Fahrzeugs hat Grützmacher zusammen mit einem Ingenieur selbst geplant. Etwa 3000 Arbeitsstunden hat ihn das gekostet: „Eigentlich war fast jede Minute meines Tages verplant.“ Er sei jedoch die ganze Zeit mit Spaß bei der Sache gewesen.

Die ungebrochene Motivation des Lehrers zerrt bei so manchem Schüler gelegentlich an den Nerven: „Er verlangt viel, das kann manchmal ganz schön anstrengend sein“, sagt Jana. Die 16-Jährige hat in der neunten Klasse den Profilkurs Biologie bei Matthias Grützmacher gewählt.

Zur Eröffnungsfeier des BioLAB-Forschungsmobils haben die Jungen und Mädchen des Kurses Stände zum Thema See und dessen Bewohnern gestaltet und aufgebaut. „Die Schüler bekommen nur eine grobe Aufgabenstellung – das konkrete Thema, Versuche dazu und ihre Durchführung überlegen sie sich selbst“, berichtet Grützmacher. Jana hat sich mit den Pantoffeltierchen befasst, ihr Mitschüler Till mit dem Hecht. Um den Fischen auf Augenhöhe begegnen zu können, hat er wie einige andere Klassenkameraden sogar einen Tauchkurs belegt. Dabei hat er festgestellt, „wie schön Tauchen ist“, und will weitermachen. Der Zehntklässler kann sich durchaus vorstellen, später einen beruflichen Weg in Richtung Biologie einzuschlagen.

Grützmachers Plan von der Infizierung seiner Schüler mit Biologie scheint aufzugehen.

Sirany Schümann

Quelle: Hannoversche Allgemeine