Ökomobil Freiburg

(Bundes-) Land:
Baden-Württemberg
Träger:
Regierungspräsidium Freiburg, Referat 56 (Land BW)
Adresse:
Bissierstr. 7
79114 Freiburg im Breisgau
Telefon:
0761 208 4325
Fax:
0761 208 4157
E-Mail:
Internet:
Ansprechpartner/in:
Angelika Schwarz-Marstaller

Infos zum Fahrzeug

Fahrzeugtyp:
Iveco Eurocargo 80E18 P
Gewicht (t):
7,49 t
Größe:
10 x 2,5 x 3,5 m
Führerscheinklasse:
C1
Anschaffungsjahr:
2011
Motorleistung:
130 KW
Schadstoffklasse:
Euro 5
Arbeitsplätze innen:
23
Fachliche Ausstattung:
Utensilien zum Käschern, 6 Arbeitstische mit Stereolupen, fachlichen Bestimmungshilfen, Projektionsmöglichkeit • Projektionseinrichtung mit Mikroskop, Laptop, Drucker, Monitor, Stereoanlage (Vogelstimmen) • Ferngläser • Lupen • vielfältige zielgruppengerechte Bestimmungshilfen • Hilfsmittel für chemisch / pyhsikalische Gewässeranalyse, • Fanggeräte, Sammelbehälter und-werkzeuge, und vieles mehr. Wir haben viel Erfahrung und immer alles Notwendige dabei
Besonderheiten:
Eingebauter Rollstuhllift
Zielgruppe:
Alle Gruppen der Bevölkerung Ein Beispiel, wie und für wen das (Freiburger) Ökomobil, aber auch mit Sicherheit andere Fahrzeuge, die nach AGUM-Ansprüchen arbeiten, zeigt der Film "Marla, Hannah und der Fluss" (ab 8:34 min), der in der Reihe "Schau in meine Welt" im SWR Kindernetzam 29.9.2016 gezeigt wurde.
Maximale Gruppengröße:
23 Teilnehmer plus Betreuungskräfte
Einsatzgebiet:
Regierungsbezirk Freiburg
Einsatzzeit:
Montag bis Freitag, vor- oder nachmittags in der Saison von Mitte März bis Ende Oktober
Anforderungen Einsatzort:
Rangiermöglichkeit, fester Untergrund, Nähe zum Untersuchungsgebiet
Themenangebot:
Naturschutzthemen haben Vorrang: • Besonderheiten von Naturschutz-und NATURA 2000 Gebieten • Eigene Projekte zur Biodiversität beim 111-Arten-Korb des Landes Baden-Württemberg • Mithilfe bei Pflegeaktionen • „Der Klassiker“: Eigenes Erforschen und Erleben eines natürlichen Lebensraumes wie beispielsweise Wiese, Wald, Gewässer,…. • Ein einmaliges „Highlight“: ausgewählte Veranstaltungen zu schützenswerten Artengruppen wie Spinnen oder Fledermäusen • Lebensraumanalyse von Gewässer oder Boden für ältere Teilnehmern
Methoden:
o Spielerisches Kennenlernen von Naturräumen mit Methoden der Naturpädagogig, dabei Förderung der direkten, unmittelbaren Naturwahrnehmung mit allen Sinnen, o naturwissenschaftliches Erforschen mit chemisch / physikalischen / biologischen Methoden
Kosten:
Kostenlos, Spenden sind möglich
Dauer eines Einsatzes:
3 Zeit-Stunden
Anmeldemodalitäten:
schriftlich, (Herbst vor der Sommersaison)
Eigenleistung:
• Auswahl des Themas und des Standorts • Organisation aller Genehmigungen und Information der Betroffenen (Forst, Gemeinde, Grundstückseigentümer, Presse …) • Bereitstellung einer verantwortlichen Begleitperson • Vor- oder Nachbereitung erwünscht

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Die vier Ökomobile in Baden-Württemberg Motto: Natur erleben – kennenlernen – schützen

Die Ökomobile in Baden-Württemberg sind 7,5-Tonner mit einem Kastenaufbau, der alles enthält, was notwendig ist, um Natur zu erleben und kennenzulernen. Sie kommen innerhalb ihrer jeweiligen Regierungsbezirke zu der einladenden Gruppe vor Ort und ermöglichen dort vielfältige Naturerlebnisse und Naturuntersuchungen für maximal 24 Personen gleichzeitig.
Dabei wollen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Verständnis und Verantwortung für die Natur wecken und die Notwendigkeit von Naturschutz handlungsorientierte ermitteln. Dazu zählen neben spielerischen Elementen vor allem Untersuchungen von Lebensräumen wie Bächen, Wiesen, Wäldern und Teichen, aber auch Hecken, ehemaligen Kiesgruben, Wacholderheiden.

Ort und Thema werden von der einladenden Gruppe vorgeschlagen und in Absprache mit dem Ökomobilbetreuer festgelegt. Das Wichtigste dabei ist die Mitarbeit der jeweiligen Gruppe, die das Fahrzeug eingeladen hat. Kein trockener Schulunterricht, sondern selbst erleben, selbst untersuchen und selbst erarbeiten steht auf dem Programm.

Personal
Personell wird jedes Fahrzeug von Fachkräften aus den Bereichen Biologie, Geografie oder der Landschaftspflege betreut, die den Naturerlebnistag im jeweiligen Untersuchungsgebiet thematisch, fachlich und pädagogisch vorbereiten und durchführen. Unterstützt werden sie dabei von dem/der begleitenden Lehrer/in, Erzieher/in, von Eltern oder anderen Helfern des Veranstalters. Zeitweise stehen auch (unbezahlte) PraktikantInnen oder TeilnehmerInnen am Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ) oder ein Zivildienstleistender zur Verfügung.

Technische Ausstattung
Die technische Ausstattung sowie die Inneneinrichtung der vier Fahrzeuge unterscheidet sich in verschiedenen Punkten. Bei den neueren Ökomobilen gingen sowohl die Ideen der Betreuer als auch Weiterentwicklungen aus den früheren Fahrzeugen in den Ausbau und die Ausstattung mit ein, so dass in der Praxis festgestellte Mängel beseitigt werden konnten. Die beiden älteren Fahrzeuge wurden seit ihrem Bestehen beständig ergänzt. Auch die jeweiligen Arbeitsschwerpunkte der Betreuer sowie der technische Fortschritt beeinflussen stark die Detailausstattung.

Umweltwiesel Vogtland

(Bundes-) Land:
Sachsen
Adresse:
Hauptstr. 32
08539 Mühltroff
Internet:
Ansprechpartner/in:
Thomas Hohl

Infos zum Fahrzeug

Fachliche Ausstattung:
 
Besonderheiten:
 
Zielgruppe:
 
Einsatzgebiet:
 
Anforderungen Einsatzort:
 
Themenangebot:
 
Methoden:
 
Anmeldemodalitäten:
 
Eigenleistung:
 

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Krötenmobil

(Bundes-) Land:
Nordrhein-Westfalen
Träger:
Natur unterwegs e.V.
Adresse:
Schachselstraße 3
49492 Westerkappeln
Telefon:
05404/ 918 684
Fax:
11111
E-Mail:
Internet:
Ansprechpartner/in:
Dr. Karl-Robert Wolf, Björg Dewert

Infos zum Fahrzeug

Fahrzeugtyp:
Bauwagenanhänger

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Kurzdarstellung des Projektes:

Das Krötenmobil

Wo das Krötenmobil auftaucht, entsteht Neugierde, die Triebfeder natürlichen Lernens.

Die Amphibien haben als raffinierte Lebenskünstler etliche Jahrmillionen der Erdgeschichte gemeistert. Heute sind alle heimischen Arten bedroht und gesetzlich geschützt. Aufgrund der uns erteilten Ausnahmegenehmigung können Sie diese Tiere unter sachkundiger und liebevoller Anleitung beobachten und anfassen. Neben interessanten Informationen werden auch Tipps für den Umgang mit Amphibien sowie für deren Schutz anschaulich vermittelt. Hochwertige Lehrmaterialien wie naturgetreue Modelle der heimischen Arten, Präparate, Schaubilder, Ton- und Bildträger sowie Spielmaterialien kommen je nach Zielgruppe zum Einsatz. Im Mittelpunkt steht immer die unmittelbare Begegnung mit den Tieren.

Das Krötenmobil kommt zu Ihnen!

Aktiv sind wir vor allem  im Stadt- und Landkreisgebiet Osnabrück, im Kreis Steinfurt sowie im Emsland. Dabei handelt es sich um halb- oder ganztägige Veranstaltungen an Schulen, Kindertageseinrichtungen, auf Festen etc. Inhalte und Didaktik der Veranstaltungen orientieren sich an der jeweiligen Zielgruppe.

Wie alles anfing …

Nach langjährigen Forschungsarbeiten zu Amphibien hatte Dr. Karl-Robert Wolf in Zusammenarbeit mit der Stadt Osnabrück 1994 die Idee einer bürgernahen Öffentlichkeitsarbeit für den Amphibienschutz mit dem Krötenmobil. Die Künstlerin Angelika Walter schmückte dazu das ehemalige Forschungslabor samt Zugmaschine mit detailgetreuen Bildern von Kröte, Frosch & Co. Die Krötenmobilveranstaltungen werden seit 1999 in Personalunion vom eigens gegründeten Verein Natur unterwegs e.V. angeboten.

Das Krötenmobil in Schulen und Kindertagesstätten

Das Krötenmobil kommt zu Ihnen. In je 45 – 120 Minuten begegnen die einzelnen Klassen/Gruppen den heimischen Amphibien. Das Krötenmobil erregt Aufsehen. Und die lebenden Tiere begeistern immer wieder Groß und Klein. Sie werden vom Team liebevoll und fachgerecht vorgestellt. Das Team hilft Ängste und Vorurteile gegenüber dieser Tiergruppe abzubauen. Einfache Möglichkeiten zum Schutz der Amphibien im Alltag werden vermittelt. Neugierige Fragen sind stets willkommen. Die Amphibienarten werden anhand lebender Tiere und/oder detailgetreu bemalter Modelle (Maßstab 1:1) der Firma Somso Plast vorgestellt. Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt darauf, den SchülerInnen die Möglichkeit zu bieten, eine positive Beziehung zu den lebenden Tieren aufzubauen.

Es sind verschiedenste inhaltliche Schwerpunkte nach Absprache vom Kindergarten bis zum Leistungskurs Biologie möglich. Es werden verschiedene Aktivitäten angeboten, wie z.B.:

  • Die direkte Begegnung mit den Amphibien durch sinnliche Erfahrungen wie das „Fühlen/Tasten“, aber auch das „Beobachten“ von Verhaltensweisen das „Hören“ der Amphibienstimmen per CD interessante Fakten aus der Welt der Amphibien werden vermittelt
  • Inhalte zur Biologie und Ökologie, Aspekte der Gefährdung sowie mögliche Schutzmaßnahmen werden interaktiv mit den SchülerInnen erarbeitet.

Die Aktion Mensch förderte in 2005 das Projekt „Werte des Lebendigen“ mit dem Krötenmobil. Es ist beeindruckend die Zärtlichkeit von Kindern und Jugendlichen gegenüber Erdkröten zu erleben, die im Alltag eher eine raue Schale und wenig Einfühlungsvermögen zeigen. In 2007 wurde eine Hausarbeit im Rahmen des Referendariats Lehramt für Gymnasien und Gesamtschule im Fach Biologie über die Bildungsarbeit mit dem Krötenmobil am Beispiel der Gesamtschule Ahlen geschrieben. Es stellte sich heraus, dass die Schüler bleibende Erinnerungen haben und dass neben Wissen auch Einstellungen vermittelt wurden. Kaulquappen beobachten

Naturschutz

Alle heimischen Amphibien stehen unter Naturschutz. Da sie mittlerweile leider insgesamt stark gefährdet sind, stehen sie zusätzlich unter Artenschutz. Es ist verboten, sie zu fangen, sie zu stören, ihrem Lebensraum zu entnehmen oder sie andernorts auszusetzen. Das gilt auch für Tiere aus dem Gartenteich, denn diese gehören ebenso nur sich selbst. Also ist auch die Entnahme von Froschlaich aus einem Teich verboten – selbst wenn man damit veranschaulichen möchte, wie die faszinierende Metamorphose der Kaulquappen von statten geht.

Vor ein paar Jahren traf ich an einem Teich einige Grundschüler mit einem Eimer. Auf Nachfrage erfuhr ich, dass sie von ihrer Lehrerin den Auftrag erhalten hatten Froscheier mit zur Schule zu bringen. Im Eimer befand sich ein kompletter Grasfrosch-Laichballen … Leider ist der unbedarfte Umgang mit Froschlaich und Kaulquappen noch weit verbreitet. Andererseits gibt es kaum etwas Faszinierenderes, als den Kaulquappen bei ihrer Verwandlung zuzuschauen. Wir haben gegenüber der heimischen Tierwelt eine große Verantwortung. Und gerade als Pädagogen und Erzieher sind wir wichtige Vorbilder für die Kinder. Am besten legt man also auf dem eigenen Gelände einen kleinen Teich an und wartet bis die Frösche von selbst einziehen. Das kann je nach Lage ein paar Jahre dauern. Oder man macht im Frühjahr regelmäßig z.B. wöchentlich Ausflüge zu einem nahegelegenen Teich, an dem die Kinder die Kaulquappen in ihrem natürlichen Umfeld erleben können. Häufig findet man auch gleichzeitig Quappen in verschiedenen Entwicklungsstadien und eventuell von verschiedenen Arten.

Findet man Froschlaich oder Kaulquappen in einem fast ausgetrockneten Tümpel, Graben oder in einer Pfütze gilt Folgendes: Die Tiere können einige Tage im Schlamm überleben. Sollte aber die weitere Austrocknung des Gewässerbereiches unabwendbar sein, dann können die Quappen und Eier in ein benachbartes möglichst ähnlich geartetes Gewässer umgesetzt werden. In Ausnahmefällen kann die Untere Naturschutzbehörde eine Ausnahmegenehmigung für die temporäre Hälterung erteilen. Dann werden die Kaulquappen spätestens, wenn die Vorderbeine wachsen, wieder in ihr Ursprungsgewässer gebracht. Einfach im Flachwasserbereich vorsichtig aus dem Transportbehälter schwimmen lassen. Wichtig, dass die Kinder dabei sind und ganz klar vermittelt bekommen, dass die kleinen Gäste nun wieder in ihr Zuhause zurückkehren.

Weitere Anregungen finden Sie auf der überhaupt sehr informativen Internetseite www.kaulquappe.de

Merh Infos zum Krötenmobil unter www.natur-unterwegs.de

Interesse? Dann bitte Kontakt mit dem AGUM-Büro oder dem Freiburger Ökomobil aufnehmen! Email: bzw.

AGUM-Jahrestagung 2014:
Die 21. Internationale Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Umweltweltmobile (AGUM) findet statt von Mittwoch, 5. März bis Samstag, 08. März 2014  im Naturfreundehaus Bodensee/Radolfzell.

Das Schwerpunkt-Thema wird noch bekannt gegeben.Teilnahme an der Tagung nur auf Einladung. Bei weitergehendem Interesse und falls bisher nicht in der AGUM mitgearbeitet, bitte erst mit dem AGUM-Sekretariat/LUMBRICUS-Team bei der NUA in Verbindung setzen 
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The next International congress for mobile environmental education projects will take place in Radolfzell/Bodensee Wednesday 05th March – Saturday 08th March 2014 
If you are interested please contact the team of LUMBRICUS – the Environment Bus at the NUA.

WaldMobil Karlsruhe – Entdecke den Wald!

(Bundes-) Land:
Baden-Württemberg
Träger:
SDW Baden-Württemberg
Adresse:
Linkenheimer Allee 10
76131 Karlsruhe
Telefon:
015904510873
E-Mail:
Internet:
Ansprechpartner/in:
Lisa Hafer

Infos zum Fahrzeug

Fahrzeugtyp:
Mercedes Sprinter
Gewicht (t):
2,8
Größe:
5,9x1,9x2,8
Führerscheinklasse:
B
Anschaffungsjahr:
2016
Arbeitsplätze innen:
1
Fachliche Ausstattung:
Das WaldMobil ist Wald- und Umweltpädagogik vor Ort. Das Fahrzeug selbst ist ein Mercedes Sprinter 313. Es dient als Basisstation für die Aktivitäten in der Natur. Im WaldMobil haben wir an waldpädagogischer und naturwissenschaftlicher Ausstattung so ziemlich alles dabei, was einen Tag im Wald noch spannender und lehrreicher macht. Material für Spiele gehört ebenso dazu wie Tiersilhouetten, Ausstattung für Experimente und spezifische Ausrüstung für wald- und erlebnispädagogische Programme. Für das Einfangen und Bestimmen von Bodenlebewesen haben wir sechs Bodenkoffer mit an Bord. Zum Betrachten und Bestimmen der Tiere und Pflanzen gibt es Handlupen und Binokulare (Olympus SD30). Über ein an einem Beamer angeschlossenes Binokular können besonders spannende Objekte auch auf eine Leinwand projiziert werden. Außerdem ist eine Fotoausrüstung zur Dokumentation vorhanden sowie Ferngläser. Ein ausfahrbares Regendach am WaldMobil sorgt für einen gewissen Wetterschutz. Über das eigene Solardach ist das WaldMobil außerdem weitgehend unabhängig von Stromquellen.
Zielgruppe:
Kitagruppen, Schulklassen, Erwachsene und Familien bei Festen und offenen Programmen. MultiplikatorInnen im Rahmen von Fortbildungen. Auftritte bei Waldfesten, Messen und anderen Veranstaltungen gehören ebenfalls zu unserem Repertoire.
Maximale Gruppengröße:
30
Einsatzgebiet:
Das Einsatzgebiet des Karlsruher WaldMobils erstreckt sich den gesamten Schwarzwald entlang von Mannheim im Norden bis südlich von Freiburg. Im Osten grenzt das Gebiet am Rand des Schwarzwaldes an das Einsatzgebiet unseres Stuttgarter WaldMobils.
Einsatzzeit:
Mitte März bis Ende Oktober (Herbstferien)
Anforderungen Einsatzort:
Befestigte Waldwege, die den Wald gut zugänglich machen. Der Wald am Veranstaltungsort sollte hinsichtlich Alter und Baumartenzusammensetzung möglichst vielfältig sein.
Themenangebot:
Die Themen richten sich nach der Altersstufe, der Jahreszeit und den Gegebenheiten vor Ort. Aspekte wie verantwortungsbewusster Umgang mit der Natur und ihre nachhaltige Nutzung thematisieren und visualisieren wir anhand konkreter Beispiele und Lernobjekte. Ein wichtiges Thema ist für uns auch die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).
Methoden:
Umweltbildung gelingt am besten durch unmittelbares Erleben und eigenes Entdecken. Deshalb regen wir mit dem WaldMobil die teilnehmenden Kinder an zu eigener Forschertätigkeit und Beobachtung und ergänzen diese durch spielerische Elemente. Bei unseren Programmen erhalten die Kinder einen Einblick in die Vielfalt des Lebensraums Wald und in seine ökologischen Zusammenhänge. So macht Lernen und Verstehen Spaß!
Kosten:
Die Fahrt- und Sachkostenpauschale für Veranstaltungen mit Schulklassen, Kinder- oder Jugendgruppen beträgt 35,- € pro Stunde (inkl. USt). Für Erwachsenenbildung beträgt das Honorar 60,- € pro Stunde (min. 3 Std.) zzgl. Fahrtkosten von 0,35 € pro km für Hin- und Rückfahrt.
Dauer eines Einsatzes:
1,5-4 Stunden
Anmeldemodalitäten:
Wünschen Sie eine Veranstaltung im Frühjahr/Sommer eines Jahres, so schicken Sie das Anmeldeformular bitte bis spätestens 30. November an uns zurück. Für Veranstaltungen im Herbst/ Winter ist der Anmeldeschluss 30. Juni.
Eigenleistung:
Sie suchen für die Veranstaltung einen Standort im Wald Ihrer Umgebung aus. (Das WaldMobil darf die befestigten Waldwege befahren.) Achten Sie darauf, dass der Wald gut zugänglich und seine Zusammensetzung hinsichtlich Alter und Baumarten möglichst vielfältig ist. Sie schicken uns eine Standortskizze mit Anfahrtsbeschreibung zu, sobald Sie eine Terminzusage erhalten haben.

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ZoomInto: Pictures, Images and Photos

Das WaldMobil ist ein ausgebauter Kleinbus, in dem Bestimmungsbücher, Stereolupen, Ferngläser, Untersuchungsgeräte, ein kleines Labor, Spiele, Material zum Basteln, Bänke, Tische und vieles mehr mitgeführt werden. Dabei dient das Fahrzeug im Wesentlichen als Transportmittel und Basisstation, die eigentlichen Aktivitäten finden – der Zielsetzung entsprechend – in der Natur statt. Aufgrund seiner Mobilität und seines geringen Ausstattungsbedarfs ist Wald-i überall dort einsetzbar, wo es Wald gibt. So wird scheinbar Bekanntes neu entdeckt, eine unmittelbare Identifikation mit dem „eigenen Wald“ erreicht und die Möglichkeit des Erinnerns und Wiedererkennens gegeben. Von Mitte März bis Mitte November fahren wir 150 mal pro Jahr vom Karlsruher Waldzentrum den gesamten Schwarzwald entlang von Mannheim im Norden bis südlich von Freiburg.

 

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WaldMobil der SDW-NRW

(Bundes-) Land:
Nordrhein-Westfalen
Träger:
Schutzgemeinschaft Deutscher Wald NRW
Adresse:
Baroper Bergstr. 6
46117 Dortmund
Telefon:
0172/6566785
E-Mail:
Internet:
Ansprechpartner/in:
Andrea Hirsch

Infos zum Fahrzeug

Fahrzeugtyp:
Iveco
Gewicht (t):
3,2
Größe:
5,401 x 2,00 x 2,64
Führerscheinklasse:
C1
Anschaffungsjahr:
2010 - Baujahr 2006
Motorleistung:
92
Schadstoffklasse:
Grüne Plakette
Arbeitsplätze innen:
keine
Fachliche Ausstattung:
Binokulare, Becherlupen, Bestimmungshilfen,...
Besonderheiten:
kein Stromanschluss erforderlich
Zielgruppe:
Grundsätzlich können alle interessierten Personengruppen das Waldmobil buchen. In erster Linie richtet sich das Programmangebot an Schulklassen und Kindergärten. Durch seine fächerübergreifende, erlebnis- und handlungsorientierte Arbeitsweise entspricht das Waldmobil den Anforderungen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Das Themenangebot kann gut auf die Schulart und Klassenstufe abgestimmt und der Waldmobil-Tag somit optimal in den laufenden Unterricht integriert werden. Die Dauer der Veranstaltung erfolgt nach Absprache, in der Regel sind es 2 bis 4 Stunden.
  • Kindergärten
  • Grundschulen
  • weiterführende Schulen
  • Berufskollegs
  • Lehrerfortbildungen
  • Vereine
  • Betriebe
  • Senioren
  • Kindergeburtstage
Maximale Gruppengröße:
nach Absprache
Einsatzgebiet:
NRW, Schwerpunkt Dortmund und Umgebung
Einsatzzeit:
ganzjährig
Anforderungen Einsatzort:
Aufgrund seiner Mobilität ist das Waldmobil überall dort einsetzbar, wo es Wald gibt. Für die Kinder entfällt so der zeitraubende Anfahrtsweg  zu einer stationären Bildungseinrichtung. Außerdem erleben die Kinder "ihren Wald"in der vertrauten Umgebung und lernen ihn gleichzeitig aus einem anderen Blickwinkel kennen. Die Einsatzmöglichkeiten des Waldmobils sind allumfassend - vom Vorschulalter über die Grund- und weiterführenden Schulen bis hin zu Lehrerfortbildungen oder Schul- und Umweltfesten
Themenangebot:
Das Programm wird im Vorfeld mit der zertifizierten Waldlehrerin abgesprochen. Die Themen und Inhalte der Waldaktion sind kombinierbar und werden individuell auf das Alter, die Voraussetzungen vor Ort und die  Wünsche der Teilnehmer ausgerichtet.
  • Waldaktionen zu den verschiedenen Jahreszeiten
  • Bäume und Pflanzen des Waldes
  • Tiere des Wald
  • Der Wolf
  • Gewässeruntersuchungen
  • Bodenuntersuchungen
  • Ökologie des Waldes
  • Märchen und Mythen
  • Werken im Wald
  • Malen mit Pflanzenfarben
  • Schäumende Träume: Herstellung von Seife, Shampoo, Badebomben
  • GPS Touren
  • Kochen mit Wildkräutern (auf dem Feuer oder auf dem Herd)
  • Wellness aus der Natur – was Großmutter noch wusste
  • Aktionen rund ums Feuer
  • Rund um den Bauernhof
  • Teamtraining und Sozialkompetenztraining
  • Waldcamps mehrtägig
  • Einführung in das Wildnis Training
  • Nacht- und Vollmondwanderungen mit und ohne Taschenlampe
  • Besondere Aktionen wie Spuknacht oder Lichterreisen, Krimiinszenierung
  • Kindergeburtstage: Detektive, Piraten, Räuber, Elfen- und Feen, Agenten, Naturforscher usw.
Methoden:
Die zertifizierte Waldlehrerin besucht die Teilnehmer vor Ort. Sie geht mit ihnen in den ihnen bekannten heimatlichen Wald. Durch die dort durchgeführten Waldaktionen lernen die Teilnehmer „ihren Wald“ aus verschiedenen Blickwinkeln neu kennen. Durch spielerische Metho­den, eigene Forschertätigkeit und unmittelbares Erleben im Lebensraum Wald werden die Sinne geschärft, die Artenkenntnis erweitert, das Wissen um ökologische Zusammenhänge vertieft, Spaß in der Gruppe und Freude beim Aufenthalt in der Natur vermittelt. Die Teilnehmer erleben dabei viele überraschende Momente und Aha-Erlebnisse, die eine nachhaltige Wirkung haben. Der  verantwortungsbewusste Umgang mit der Natur und ihre nachhaltige Nutzung werden thematisiert und reflektiert und so in ihrem Bewusstsein neu verankert. Dabei wird der Bogen  von lokalen Gegebenheiten auf globale Ereignisse geschlagen. Jeder Teilnehmer sollte erkennen, dass er wie jeder andere Mensch ein wichtiges Glied in dem Netzwerk der verantwortungsvollen Bürger weltweit ist. Es werden Methoden aus der Erlebnispädagogik, Kräuterpädagogik, der Naturpädagogik und der Theaterpädagogik eingesetzt. Sie sollen im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung durch Perspektivenwechsel, Nachahmung, Wahrnehmungsschulung, selbstentdeckendes und handlungsorientiertes Lernen usw. die Gestaltungs­kompetenzen nach de Haan fördern. Es werden ökologische, ökonomische, soziale und kulturelle Dimensionen in wechselnder Gewichtung angesprochen.
Kosten:
125 Euro für 3 Stunden, 200 Euro für 6 Stunden zzgl. MWST und Fahrtkosten (0,50 Euro pro Kilometer)
Dauer eines Einsatzes:
3 Stunden bis mehrtägig
Anmeldemodalitäten:
Per Mail oder Telefon bei Andrea Hirsch oder der SDW
Eigenleistung:
Im Waldmobil sind alle Materialien vorhanden, die zum Forschen, Basteln und Werken mit Naturmaterialien, Kochen am Feuer oder für das Teamtraining benötigt werden. Nach Absprache mit den Gruppen werden noch weitere Materialien, z. B. Nahrungsmittel mitgebracht und mit ihnen abgerechnet. Die Aufsichtspflicht verbleibt bei der jeweiligen Gruppenleitung.

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Bergisches Naturmobil

(Bundes-) Land:
Nordrhein-Westfalen
Träger:
Biologische Station Oberberg
Adresse:
Rotes Haus, Schloss Homburg 2
51588 Nümbrecht
Telefon:
02293 90150
Fax:
02293 901510
E-Mail:
Internet:
Ansprechpartner/in:
André Spans

Infos zum Fahrzeug

Fahrzeugtyp:
Ford Transit/Turneo
Gewicht (t):
2,8
Größe:
5,30x2,00x2,31
Führerscheinklasse:
B
Anschaffungsjahr:
2012 (gebraucht)
Motorleistung:
74
Schadstoffklasse:
Grüne Plakette
Arbeitsplätze innen:
keine

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Bergisches Naturmobil – jetzt auch im Rheinisch-Bergischen Kreis!

Ziel ist es, den Grundschulen in Zukunft eine Unterrichtsreihe anbieten zu können, die aus Vor- und Nachbereitungsunterlagen und dem Einsatz in der Natur besteht. So wird eine Umweltbildung durch theoretische und vor allem praktische Lernerfahrung am außerschulischen Lernort Natur möglich.

Wichtig ist hierbei das Erleben und Begreifen durch „Machen und Tun“, um einen verantwortlichen Umgang der Kinder mit der natürlichen und gestalteten Lebenswelt und ihren Ressourcen anzuregen.

Das komplette Programm des Bergischen Naturmobils ist als Flyer hier:

Die Biologische Station Rhein-Berg und Aqualon bieten in Kooperation ab 2015 das Bergische Naturmobil neben dem Fahrzeug im Oberbergischen Kreis nun auch im Rheinisch-Bergischen Kreis an.